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Auf Anregung von MdB Roderich Kiesewetter konnte ein Zoom-Meeting mit dem Vorstand des KSR unter der Leitung der Vorsitzenden Rosmarie Helbich und weiteren Ortsseniorenratsvertretern stattfinden.

Im Mittelpunkt des 8-Punkte-Programms standen Fragen und Antworten wie Altersarmut bekämpft, bezahlbares, barrierefreies Wohnen gefördert und ausgebaut und wie die Belange der Senioren und Seniorinnen berücksichtigt werden können, nicht nur unter dem Aspekt von Demenz und Pflegebedürftigkeit. Dabei ist auch Weiterentwicklung der Pflegeversicherung u.a. auch der Sockel-Spitze-Tausch und der Pflegenotstand und Fachkräftemangel ein weiteres großes Anliegen. Auch die Mobilität spielt eine große Rolle, um möglichst lange im häuslichen Umfeld bleiben zu können, ohne immer auf die Hilfe von außen angewiesen zu sein.

Ein ganz großer Wunsch der Seniorenräte ist auch die Stärkung der kommunalen Seniorenpolitik und die Förderung der Seniorenorganisationen. Ein „Mehr mit Angehört und Einbezogen“ zu werden in alle sie betreffenden Bereiche würde Erleichterung und Zusammenhalt der Generationen steigern.

Ob die Kommunale Pflegekonferenz – erst vor kurzem eingeführt – weiter gefördert wird ist nicht gesichert. Auch die Pflegereform hat wohl ihre Tücken, da der Fokus ganz stark auf der stationären Pflege liegt und die Tagespflege um 50 % gekürzt werden soll. Dies ist für den Seniorenrat nicht nachvollziehbar. Er hofft hier stark, dass die geplanten Kürzungen nicht realisiert werden.

Alles in allem war das Treffen eine interessante und informative Veranstaltung, bei welchem sowohl die anwesenden Senioren als auch Roderich Kiesewetter durch den Gedankenaustausch neue Erkenntnisse gewonnen haben. – Roderich Kiesewetter versprach im Rahmen seiner Möglichkeiten die diskutierten Themen voranzubringen.

 

Bildschirmfoto von Rosmarie Helbich zeigt v.l.n.r.

Oben:

Gertraud Jauß, Ingwald Schüßler, Rosmarie Helbich, MdL Roderich Kiesewetter,

Unten:

Lisa Kömm-Häfner, Rainer Schaller, Peter Bachmann, Bernd Hitzler.